Computer modelling of skin penetration

reduction, in-silico, skin

Große Erwartungen zur Umsetzung der 3R wird in die In-silico Methode gesetzt, bei der biologische und physiologische Abläufe computergestützt modelliert werden. Derzeit können damit bereits Teile von Tierversuchen ersetzt und damit die Anzahl an Tieren im Versuch reduziert werden. Dmitri Stepanov entwickelt in seiner Doktorarbeit eine Computermodellierung, die die Penetration der menschlichen Haut simuliert. Verständlich stellt er die Prozesse des in silico Verfahrens anhand der menschlichen Hautpenetration vor, nennt Schwierigkeiten sowie mögliche Alternativen und vermittelt die Grundlagen künstlicher Intelligenz sowie deren Anwendungen im maschinellen Lernen und Deep Learning. Bislang ist laut Dmitri Stepanov die Datenlage in bestimmten Fragestellungen noch sehr gering. Er hofft, dass Wissenschaftler:innen wie er Datensätze etablieren um zukünftig auf große Datensätze zurückgreifen zu können um damit alle Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz nutzen zu können.

Über den Autor

Dmitri Stepanov studierte Pharmazie an der Universität Kiel und war zunächst als Apotheker tätig. Seit 2016 ist er Doktorand am Institut der Pharmazie an der Freien Universität Berlin und promoviert in der Arbeitsgruppe Molekulares Wirkstoffdesign. Dort entwickelte er mithilfe eines Datensets ein in silico Modell zur Untersuchung der Hautpenetration von Xenobiotika. 

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