Biology-inspired microphysiological systems (organs-on-a-chip) - status quo and future perspectives

replacement, organ-on-chip, human-on-chip

Eines der größten Potenziale für den Einsatz des 3R-Prinzips wird in der Entwicklung des organs-on-a-chips oder human-on-a-chips gesehen. Ein objektträgergroßer Mikrochip mit dynamischer Zirkulation verbindet verschiedene Gewebezellkulturen über unterschiedliche Layer und stellt damit systemabhängige Vorgänge dar – ähnlich wie in einem Organismus. Die Chips dienen der Substanztestung und personalisierter Medizin und können mit unterschiedlichsten Zellmaterialien durchgeführt werden.

Isabel Rütschle stellt eine Großzahl möglicher Modelle von TissUse GmBH vor. Sie demonstriert den Aufbau und die Funktionsweise von organs- und Human-on-a-chips und stellt experimentelle Projekte aus der Zusammenarbeit mit industriellen Partnern der Pharmazie-, Kosmetik- und Chemiebranche dar. Abschließend geht sie auf zukünftige Entwicklungen für die Mikrochipentwicklung ein. 


Über die Autorin

Isabel Rütschle studierte zunächst Medizintechnik an der Fachhochschule Ulm und wechselte für ihren Master in Biomedizinischer Technik an der Freien Universität Berlin. Seit ihrem Abschluss ist sie als Medizintechnikerin am Berliner Start Up TissUse GmBH tätig, die sich der Entwicklung der human-on-a-chip Modelle widmen. 
 

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